2 ARTEN VON GRÜNDEN sich nicht zu melden

fast ein jahr ist es her. da schrieb ich hier den letzten text in der kategorie neues.
paradox. denn gerade seither gibt es unfassbar viel neues. so viel neues, dass keine zeit blieb, über neues zu schreiben.

es ist wie früher, im zeltlager. meine wundervolle französische (diese info ist nur wichtig, wenn man sich wörtliche rede gern so realistisch wie nur möglich vergegenwärtigen möchte) mama amy sagte immer: wenn sie sich nicht meldet, ist alles gut. dann passiert viel, das leben schenkt ihr viele abenteuer und sie findet zwischen lagerfeuerliedern, stockbrot, roadtrips und moleskinegeschichten einfach keine zeit, ihren eltern davon zu erzählen.

recht hatte sie. und so war’s auch im letzten (fast) jahr.

zwischen der ufa und trigger.tv – welches dann nicht mehr so heißen durfte und sich auch sonst nach dem ende des „original-channel“-jahres so veränderte, dass ich weiter zog – mediakraft und meiner neuen arbeit als kreative youtube fee von berlin bis heute. der tag an dem ich wieder zeit finde. neues in neues zu schreiben.

denn (TADA!): ich bin frei.

frei von festanstellung und netzwerken.

denn ich habe gelernt, dass es zwei arten von gründen gibt, sich nicht bei seinen eltern (und dem rest der welt) zu melden.
und ich möchte wieder zurück. zu den gründen, die irgendwo zwischen abenteuern, lagerfeuerliedern, stockbrot, roadtrips und moleskinegeschichten liegen.