Sie haben den richtigen Augenblick verpasst, Frau Meimberg!

Kennt ihr das?
Es passiert manchmal so unfassbar viel, dass man nicht mehr hinterherkommt. Mit dem drüber Sprechen. Und Schreiben. Auch, weil die Ereignisse wie ein riesiges Kipp-Roll-Fall-Spektakel beschließen, sich miteinander zu verknüpfen. Und so dicht aufeinanderfolgen, dass man immer mittendrin ist, im Spektakel. Dem einen, welches auf das andere folgt und nach welchem schon das nächste wartet.

Und während man grade umkippt und ins Rollen gerät, denkt man sich so: Ah. Shit. Jetzt hab ich noch gar nichts gesagt. Über das Kippen. Naja, dann halt nach dem Rollen. Und schon fällt man um. Und merkt so, ah, das Roll-Kipp Ding wollte ja noch bedacht werden.

Spätestens, wenn nach dem Fallen das Kippen wieder los geht, muss man sich eingestehen: Sie haben den richtigen Augenblick verpasst, Frau Meimberg! Denn wo fängt man jetzt an? Mit der Drüberschreiberei.

Im Jetzt? Aber wer versteht das 1000ste Kippen? Das Resultat einer großen vorangegangenen Kipp-Roll-Fallerei ist?

Muss man die gesamte Roll-Fallerei erklären? Im Ursprung anfangen? Eigentlich ja. Aber wann? Denkt man sich, während man vom Rollen schon wieder ins Kippen gerät.

Also muss man den Bremsefuß raushalten.
Und den kurzen Moment nutzen, alles Vergangene in die Welt zu schreien.
Bevor man sich weiter wieder ins Spektakel fallen lässt.

Also schnell:

Ich kündigte. Und machte mich selbständig.
Ein spontaner Schritt, der sich dann so anfühlte, als hätte er sich selbst perfekt geplant.
Nicht nur, weil Selbständig zu sein vom ersten Tag wunderbar und erfolgreich war.
Auch. Weil ich Zeit hatte. Um für meine Familie da zu sein. Die einen Menschen verlor.


Ich reiste. Nach Australien.

Und verliebte mich in den Gedanken, dass wir keine Touristen sind. Auf dieser Welt. Sondern ein Teil von ihr.

Ich kam zurück. Und verlor einen Menschen.
Ein Tod der mich mahnte. Nichts mehr auf morgen zu verschieben. Und mein Fucking Talent nicht zu verschwenden.

Ich besuchte dank des DRAW MY MEMORIES: Papi lernt Fahrradfahren den Webvidoepreis als Nominierte in der Kategorie: Newbie.
Sah unfassbar viele wundertolle Menschen und auch zu viel Penis um nichts.

Ich reiste zu meiner Familie. Nach Frankreich.
Und erzählte Papi von seiner Webvideoberühmtheit.

Papi
Ich schrieb Songs. Und noch mehr Songs.
Und sang. Noch mehr.

Ich reiste. Nach Apulien.
Stärkte mich an Sonne, Pasta und sehr viel Meer.

MeerFür den Videoday. Der noch überwältigender war, als letztes Jahr.
Und ich gründete einen Verein. Mit vielen Freunden. Berliner YouTubern. Die einen Unterschied machen wollen.

http://301plus.berlin

Und dann. Ließ ich mich fallen. Ins Spektakel.
Und bin jetzt mittendrin im Umherrollen.
Dankbar. Glücklich. Und voller Tatendrang. Gebe ich Gas.

Wer mit mir in meiner neuen Tätigkeit als freie Autorin, Regisseurin, Producerin für Webvideo oder allem anderen, was ich so tue, kippen, rollen oder fallen möchte, kann mich hier anfragen: Mail.
Bitte verzeiht, wenn die Antwort ein wenig auf sich warten lässt. Das Leben meint es derzeit gut mit mir. Und schickt mir viele Anfragen. Über die man Blogartikel schreiben könnte. Wenn man nicht den richtigen Augenblick verpasst.